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Rückstandsfreie Gaslöschanlagen für Rechenzentren, Archive und sensible Technikräume in Hilden und Düsseldorf.
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Gaslöschanlagen löschen Brände rückstandsfrei, indem sie den Sauerstoffgehalt der Luft reduzieren oder dem Feuer thermisch Energie entziehen. Sie werden bevorzugt in Bereichen eingesetzt, in denen Wasser als Löschmittel schwere Sachschäden verursachen würde, wie in Rechenzentren, Laboren oder historischen Archiven. Im Gegensatz zu Wasser oder Pulver hinterlassen Gaslöschmittel keine Rückstände und ermöglichen damit eine sofortige Wiederaufnahme des Betriebs nach einem Löscheinsatz. Dies ist besonders in Bereichen wichtig, wo jede Stunde Stillstandszeit teuer ist.
Zum Einsatz kommen Inertgase wie Stickstoff und Argon oder chemische Löschgase wie FK-5-1-12. Da das Löschgas den Raum innerhalb von Sekunden flutet, muss das Gebäude über eine ausreichende Raumdichtigkeit verfügen. Ein Blower-Door-Test verifiziert vorab, ob die Löschkonzentration über den geforderten Zeitraum gehalten werden kann, um Rückzündungen auszuschließen. Undichtigkeiten an Türen, Fenstern und Kabeldurchführungen müssen vorher behoben werden. Eine nachträgliche Messung nach der Sanierung stellt sicher, dass die Dichtheit optimal ist.
Bevor das Gas einströmt, werden akustische und optische Warnsignale aktiviert. Es gibt definierte Verzögerungszeiten, die es allen Personen ermöglichen, den Raum rechtzeitig zu verlassen. Die Verlöschungszeit ist so bemessen, dass Personen noch genügend Sauerstoff zum Atmen haben. Eine gute Beschilderung und regelmäßige Schulung des Personals sind essentiell. Die Anlage wird mit der Brandmeldeanlage vernetzte und kann auch manuell ausgelöst werden. Durch Türkontakte wird überwacht, dass die Räume leergeräumt werden.
Bei der Planung wird die Raumgeometrie und das Raumvolumen analysiert und die notwendige Gasmenge berechnet. Die Gasflaschen werden in einem separaten Raum gelagert und über ein Rohrsystem mit den Verteildusen im Schutzraum verbunden. Die Verlegung erfolgt sichtbar oder in Rohren je nach Anforderung. Eine Funktionsprüfung mit Druckluft stellt sicher, dass alle Düsen frei sind und das Gas gleichmäßig verteilt wird. Sie erhalten eine vollständige Dokumentation mit Plänen, Gasmengenberechnung und Wartungskonzept.
Bevor das Gas einströmt, werden akustische und optische Warnsignale aktiviert. Es gibt definierte Verzögerungszeiten, meist von 15 bis 30 Sekunden, die es allen Personen ermöglichen, den Raum rechtzeitig zu verlassen. Ein korrektes Sicherheitskonzept stellt sicher, dass niemand durch die Löschung gefährdet wird.
Inertgase wie Argon oder Stickstoff sind natürliche Bestandteile der Luft und haben kein Ozonabbaupotenzial. Sie sind chemisch neutral und hinterlassen keinerlei Rückstände an der technischen Ausrüstung. Diese Gase sind die umweltfreundlichste Wahl und entsprechen den strengsten Umweltauflagen.
Wenn das Löschgas durch Undichtigkeiten an Türen oder Kabeldurchführungen zu schnell entweicht, sinkt die Konzentration unter die Löschgrenze, und das Feuer könnte erneut ausbrechen. Die Raumdichtheit wird gemessen und dokumentiert. Eine schlechte Dichtheit macht die gesamte Anlage unwirksam.
Nachdem der Brand gelöscht wurde, muss der Raum gründlich gelüftet werden, um den normalen Sauerstoffgehalt wiederherzustellen. Da keine Rückstände verbleiben, kann der Betrieb danach meist sofort wieder aufgenommen werden. Die Gasbehälter werden aufgefüllt und die Anlage ist wieder einsatzbereit.