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Blitzschutz und Überspannungsschutz für Gebäude und IT-Infrastruktur in Hilden und der Region Düsseldorf.
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Blitzschutzanlagen bewahren Gebäude vor den direkten Folgen eines Einschlags, wie Bränden oder mechanischen Zerstörungen. Der äußere Blitzschutz besteht aus Fangeinrichtungen, Ableitungen und der Erdung. Parallel dazu schützt der innere Blitzschutz (Überspannungsschutz) empfindliche elektronische Systeme vor zerstörerischen Spannungsspitzen im Stromnetz. Ein umfassendes Blitzschutzkonzept schützt nicht nur die Gebäudehülle, sondern auch die wertvollen Systeme im Inneren. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Gebäude immer stärker technisiert sind.
In einer hochgradig vernetzten Arbeitswelt ist der Schutz der IT-Infrastruktur existenziell. Ein kaskadierter Schutz in den Elektroverteilungen verhindert, dass Überspannungen über Daten- oder Stromleitungen in das Gebäude gelangen und dort irreparable Schäden an Servern und Steuerungsanlagen verursachen. Die Verluste durch eine Blitzschädigung an IT-Systemen sind oft um ein Vielfaches höher als die Investition in einen guten Schutz. Moderne Überspannungsschutzgeräte reagieren im Millisekundenbereich und begrenzen die Spannung auf sichere Werte.
Der äußere Blitzschutz besteht aus Fangstangen oder Fangleitern auf dem Dach, die den Blitzstrom ableiten, sowie aus Ableitungsleitungen, die diesen sicher zur Erde führen. Die Erdung muss einen sehr geringen Widerstand aufweisen (unter 10 Ohm). Der innere Blitzschutz nutzt Überspannungsableiter vom Typ 1 für den Haupteinspeisepunkt (Stromzähler), Typ 2 für Unterverteilungen und Typ 3 für den Endgerätebereich. Diese Abstufung sorgt dafür, dass die Energie schrittweise abgebaut wird und kein Blitzstrom bis zu den empfindlichen Geräten vordringt.
Die Erdungsanlage muss alle vier Jahre gemessen werden, um sicherzustellen, dass der Erdungswiderstand noch akzeptabel ist. Korrosion im Erdreich kann den Widerstand erhöhen und die Schutzwirkung beeinträchtigen. Zusätzlich erfolgen visuelle Inspektionen der Fanganlage und Ableitungen. Überspannungsschutzgeräte verlieren im Laufe der Zeit an Wirksamkeit und sollten nach etwa 10 Jahren ausgetauscht werden. Wir führen diese Messungen und Wartungen nach den geltenden Normen durch und dokumentieren alle Ergebnisse lückenlos.
Der Blitzableiter bietet dem Blitz einen definierten Weg mit sehr geringem Widerstand zur Erde an. Dadurch wird verhindert, dass der Blitzstrom durch brennbare Baustoffe fließt und diese entzündet. Die Energie wird sicher abgeleitet, ohne dass Brände entstehen. Ein korrekter Blitzschutz ist daher ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzkonzeptes.
Blitzstromableiter (Typ 1) bewältigen die enorme Energie eines direkten Einschlags. Überspannungsableiter (Typ 2 und 3) schützen Endgeräte vor kleineren Spannungsspitzen, die durch ferne Einschläge entstehen. Eine vollständige Schutzstrategie setzt alle drei Typen in Kombination ein.
Die Pflicht ergibt sich meist aus der Art der Nutzung, beispielsweise bei Schulen, Krankenhäusern oder Gebäuden mit brennbaren Dachflächen. Auch Versicherer fordern für Gewerbebetriebe oft einen zertifizierten Blitzschutz. Eine Risikobeurteilung nach DIN EN 62305 hilft zu klären, ob eine Anlage erforderlich ist.
Korrosion im Erdreich kann den Widerstand der Erdung erhöhen. Eine regelmäßige Messung stellt sicher, dass der Blitzstrom jederzeit sicher abgeleitet werden kann, ohne unkontrolliert in das Gebäude überzuspringen. Ein hoher Erdungswiderstand gefährdet die gesamte Schutzwirkung.